Was ist das beste Alter?
Mit den ersten Schritten zum Sauberwerden kannst du zwischen 1,5 und 2 Jahren beginnen. Aber wann genau, das ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Ist dein Kind jünger als 2 Jahre und körperlich noch nicht ganz so weit? Dann kannst du damit anfangen, darüber zu reden und Bücher vorzulesen. Hast du das Gefühl, dass dein Kind das alles noch nicht versteht? Dann bist du vielleicht etwas zu früh dran. Vielleicht solltest du besser warten, bis dein Kind ein paar Monate älter ist. Wir wissen, dass fast alle Kinder ab 2 Jahren bereit sind, den ersten Schritt zu machen.
Ein Neugeborenes über das Töpfchen halten
Es gibt Methoden, bei denen du dein Baby schon ab den ersten Wochen über ein Töpfchen hältst, damit es dort groß oder klein macht. Das ist ein intensiver Ansatz, der Eltern mit einem kleinen Baby viel abverlangt. Das passt also nicht zu jedem. Es könnte helfen, deinem Kind vom ersten Tag an ein besseres Gefühl dafür zu vermitteln, was in seinem Körper vor sich geht. Dein Kind ist körperlich noch nicht so weit, dass es Urin und Stuhl zurückhalten kann. Und es versteht auch noch nicht, wozu die Toilette da ist. Das ist für die Sauberkeitserziehung aber notwendig und beginnt erst zwischen 1,5 und 2 Jahren. Bei diesem Ansatz der Babykommunikation spürt dein Kind jedoch, was passiert, da es nicht immer eine Windel trägt. Der Ready for Potty ist für Kinder ab 1,5 bis 2 Jahren und älter gedacht.
Anfangen ist noch nicht alles
Ab 2 Jahren sind die meisten Kinder bereit, die ersten Schritte in Richtung Sauberwerden zu machen. Das bedeutet also, über Kacka, Pipi und Windeln zu reden und das WC und das Töpfchen kennenzulernen. Die Windel bleibt dabei erst mal noch an. Wir beobachten oft, dass Eltern zu schnell zum nächsten Schritt übergehen wollen. Es klingt komisch, aber es hilft wirklich, wenn du dir etwas mehr Zeit nimmst. Sorge also zuerst dafür, dass dein Kind versteht, was auf der Toilette passiert und wozu ein Töpfchen da ist. Lass die Windel erst mal noch an! Der Schritt, neugierig zu werden und mit Windel auf dem Töpfchen zu sitzen, dauert meist ein paar Wochen. Auch wenn dein Kind schon 3 oder 3,5 Jahre alt ist. Erst in der anschließenden Übungsphase wird die Windel immer öfter ausgezogen. Das geht meist einfacher und schneller, wenn du genau darauf achtest, wo dein Kind gerade steht.
Zu spät anzufangen verursacht nur Stress
Den richtigen Zeitpunkt für den Start zu finden, kann etwas dauern. Manchmal muss man einfach eine Woche aussuchen und mit dem ersten Schritt beginnen. Ist dein Kind älter als 2,5 Jahre? Dann kannst du auf jeden Fall loslegen. Zu früh anzufangen kommt selten vor. Fang vor allem nicht zu spät an, denn das verursacht nur Stress. Der Prozess gerät dann unter Druck. Viele Eltern wissen nicht, wann sie anfangen können oder wie sie es angehen sollen. Oder es gibt allerlei Dinge in der Familie, wodurch das Töpfchentraining keine Priorität bekommt. Dadurch fangen sie zu spät an. Dann muss es plötzlich schnell gehen, kurz vor der Einschulung. Das sorgt danach oft für zusätzlichen Stress.
Das Kind kommt trocken zur Schule
Zu spät anzufangen kann bedeuten, dass dein Kind nicht rechtzeitig trocken ist, um mit 4 Jahren in die Grundschule zu kommen. Jedes Kind ist anders, und manchmal dauert das Trockenwerden nun mal länger, als du erwartest. Hast du es eilig und gehst du zu schnell vor? Dann wird dein Kind oft widerspenstig, ängstlich, wütend oder es kommt zu Streit. Dann dauert es letztendlich länger. Außerdem entsteht dadurch viel Stress. Achte also darauf, rechtzeitig anzufangen, lange bevor die Grundschule in Sicht ist. So vermeidest du Zeitdruck und Stress. Am besten fängst du an, wenn dein Kind zwischen 1,5 und 2,5 Jahren alt ist. Beobachte dein Kind genau und achte auf die Signale.
Vorteile einer frühzeitigen Sauberkeitserziehung
Es gibt noch weitere Vorteile, wenn dein Kind frühzeitig trocken wird. Es fördert die Selbstständigkeit deines Kindes, seine soziale Entwicklung und seine körperliche Entwicklung. Kinder, die deutlich vor dem vierten Lebensjahr trocken sind, haben mehr Zeit, ihre Blase und verschiedene Muskeln gut zu trainieren. Dadurch haben sie später auch ein geringeres Risiko für Verstopfung, Blasenentzündungen und Infektionen. Ist dein Kind ein Jahr früher trocken, zum Beispiel mit 2,5 Jahren statt mit 3,5 Jahren? Dann sparst du dadurch zusätzlich 1800 Windeln. Das spart Geld und eine Menge Müll.


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