Kinder sind von Natur aus verspielt und wissbegierig. Sie entwickeln sich zu starken, selbstständigen Menschen, wenn sie auf Entdeckungsreise gehen dürfen, sich aber auch immer auf die Unterstützung der Bezugspersonen in ihrem Umfeld verlassen können. Das gemeinsame Erleben von Freude und Erfolg ist dabei mindestens genauso wichtig für eine gute Entwicklung. Durch gemeinsames Lachen und gemütliche Momente mit Eltern und Bezugspersonen wächst das Vertrauen eines Kindes in andere und in sich selbst.
Eltern sind mindestens genauso neugierig wie Kinder. Und sie wollen es gerne richtig machen. Aber sie sind auch verletzlich, in jeder neuen Phase. Sie brauchen die ganze Erziehungsgemeinschaft um sich herum, denn sie können nicht alles alleine schaffen. Vor allem in einer Welt, in der es online so viele unterschiedliche Ratschläge zur Erziehung gibt. Mit der Unterstützung anderer und klaren Informationen können Eltern selbstbewusst und gut informiert Entscheidungen treffen, die gut für ihr Kind sind. Auf diese Weise wachsen Eltern gemeinsam mit dem Kind, und eine gute Eltern-Kind-Beziehung bildet die Grundlage für jeden Schritt beim Töpfchentraining.
Wir leben in einer hektischen Zeit, in der alles schnell, schneller, am schnellsten gehen muss und Eltern sich selbst viel abverlangen. Vor allem wollen wir, dass alles einfach und effizient läuft. Aber ein Schnellkurs zum Töpfchentraining, nach dem sich viele Eltern sehnen, hat einen gegenteiligen Effekt. Das setzt den Prozess unter Druck. Das wollen wir vermeiden.
Wir laden Eltern daher ein, rechtzeitig damit anzufangen und ihr Kind aufmerksam zu beobachten. So lernen sie, die Signale ihres Kindes gut zu erkennen. Erst wenn Eltern wissen, worauf sie achten müssen (Reifesignale und Verhalten), können sie ihrem Kind helfen, diese ebenfalls zu erkennen und zu spüren. Und dann können sie Schritt für Schritt die Windel abgewöhnen.
Das Training umfasst vier Schritte des Töpfchentrainings, die jeweils ein paar Wochen dauern. So gehen die Eltern nicht zu schnell vor und das Kind hat Zeit, das Gefühl richtig zu lernen, es zu erkennen und mitzuteilen. Die Eltern richten sich nach ihrem Kind.
Das Bilderbuch, das zum Training gehört, sorgt für gemütliche Momente. Ein Kind muss nicht die ganze Zeit lernen oder üben, denn das würde die Beziehung belasten. Einfach gemeinsam mit Papa, Mama oder Oma die Bilder anzuschauen und über die Tierchen im Buch zu lachen, ist ein wertvoller Moment der Entspannung. Und bietet Eltern und Kind Gelegenheit, darüber zu plaudern.
Wir ermutigen Eltern, das Töpfchentraining als das Erlernen einer neuen Fähigkeit zu betrachten, bei der sie gemeinsam mit ihrem Kind Neues entdecken und üben. So stehen Eltern ihrem Kind zur Seite und feiern gemeinsam Erfolge. Wir geben Eltern Tipps, wie sie ihr Kind mit High Fives und Lob ermutigen und belohnen können. Wir erklären, warum Strafen und Wutausbrüche nicht helfen und welche Vor- und Nachteile Belohnungssysteme haben. Und wir helfen Eltern, nachsichtig mit sich selbst zu sein und dranzubleiben. Denn auch sie verdienen Lob!
Wir sorgen dafür, dass sich Eltern von der Erziehungsgemeinschaft, wie der Kinderbetreuung und der Beratungsstelle, unterstützt fühlen. Eltern gewinnen an Selbstvertrauen, weil sie die gleichen Informationen und Tipps erhalten, die sie zu Hause anwenden können. So arbeiten alle professionellen Erzieher als Team zusammen.
Wir bieten Eltern während der Online-Sprechstunden eine Erziehungsgemeinschaft an. Dort erhalten sie Tipps von unserem Pädagogen und können Erfahrungen mit anderen Eltern austauschen.
Wir arbeiten eng mit den anderen Pädagogen und medizinischen Fachkräften zusammen. So verfolgen wir denselben Ansatz wie die Beratungsstelle (Richtlinien für die Jugendgesundheitsfürsorge). Dadurch ist Ready for Potty Ergänzung zum bestehenden Angebot und entlastet die Mitarbeiter. So erhalten Eltern ein konkretes Training und die Experten in der Beratungsstelle haben mehr Zeit für Familien, die zusätzliche Hilfe beim Töpfchentraining benötigen.
Alle Artikel in der Ready for Potty werden sorgfältig verfasst und von Fachleuten geprüft. Dazu gehören Pädagogen, Kinderkrankenschwestern, Fachkräfte des Gesundheitsamtes und andere Experten auf dem Gebiet der Sauberkeitserziehung und Erziehung.
Uns ist es wichtig, dass Eltern, Fachleute und Gemeinden sich auf die Informationen verlassen können, die wir weitergeben. Deshalb arbeiten wir mit einer festen Redaktion und einem Team von Fachberatern zusammen.
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