Empfindliche Kinder nehmen alles, was ihre Sinne wahrnehmen, intensiver wahr. Sie finden es zum Beispiel sehr unangenehm, eine nasse Hose zu haben. Auch Windeln oder Hosen können kratzen. Geräusche aus der Toilette wirken auf sie lauter. Und auch Emotionen können sie intensiver erleben. Wenn du also wütend wirst, erschrecken sie sich oft sehr davor. Hast du ein sensibles Kind? Nimm dir dann extra Zeit und nimm diese Gefühle ernst. Sprich es an und schau, ob du deinem Kind helfen kannst. Zeige Verständnis, aber bleib dabei. Sag zum Beispiel: „Das war nicht schön, oder, eine nasse Hose. Komm, wir holen eine trockene. Dann setzen wir uns später wieder kurz auf das Töpfchen. Dann sorgen wir dafür, dass deine Hose nicht wieder nass wird.“ Nimm dir Zeit, dich an die Geräusche, Gerüche und Empfindungen auf der Toilette zu gewöhnen, und sprich sie an. Bleib neutral und sag nicht bei allem, dass es „gruselig“, „aufregend“ oder „nervig“ ist. Sag lieber „Was für ein lautes Geräusch“, „Was für viele Spritzer“ und „Das riechst du gut, oder?“
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